Unser Kinderschutzangebot stellt die Rat suchenden Kinder und Familien ins Zentrum aller Unterstützung und bezieht dabei das soziale Umfeld sowie die stützenden Kräfte mit ein. Unser Angebot umfasst vielfältige und flexible Hilfen, die wir gemeinsam mit den beteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien passgenau auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten entwickeln. Dabei unterstützen wir die individuellen, familiären und Umfeldressourcen und beziehen bei Bedarf die regional zuständigen Fachkräfte des Jugendamtes und anderer Institutionen mit ein.

  • Telefonbereitschaft von Montag bis Freitag von 9.00 – 19.00 Uhr.
  • Keine Wartezeiten. Bei Bedarf sind wir bemüht, spätestens innerhalb von 48 Stunden, eine erste Beratung zu realisieren.
  • Kriseneinsätze in akuten Gefährdungssituationen sollen weitere Kinderschutzrisiken begrenzen.
  • Einzelfallbetreuungen im Beratungs- und Hilfezentrum Kleinmachnow, in der Zweigstelle in Potsdam oder auch in unserer anonymen Wohnung.
  • Um Schutz vor akuter Bedrohung zu gewährleisten, kann auch eine vorübergehende Aufnahme in unserer Schutzwohnung stattfinden.
  • Begleitung der Eltern, Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen zum Jugendamt, zu Familiengerichten, zur Polizei, Rechtsanwälten und Strafgerichten, zu Ärzten, Krankenhäusern, Notdiensten, usw. um notwendige und damit auch effektive Hilfe sicher zu stellen.
  • Soziale Beratung zur Begrenzung der möglichen Verursachungsfaktoren für Kindeswohlgefährdung.
  • Mädchen-, Jungen-, und Müttergruppen zur Stabilisierung und Förderung ihrer Persönlichkeit und zur Integration in ihrem sozialen Umfeld.
  • Freizeitangebote zur Aufhebung von Isolation und zur Stärkung von Kindern. Auch hier können sich die Eltern beteiligen.
  • Fahrdienste zur Sicherung der Beratung oder der Betreuung bzw. der Hilfe vor Ort.
  • Unsere fallübergreifenden und fallbezogenen Kinderschutzangebote können mit unseren weiteren präventiven Hilfen sowie den Angeboten unserer Erziehungs- und Familienberatung und der Opferhilfe verknüpft werden.
  • Elternarbeit. In unserer präventiven Kinderschutzarbeit haben auch Eltern eine zentrale Bedeutung. Wir bieten Elterngruppen, Müttergruppen, Eltern – AGs und Elterntrainings an, damit Sie sich qualifizieren und vernetzen können.
  • Gewaltprävention in Schulen und Kitas unterstützt Kinder und Jugendliche, um eigenen Gefährdungen schneller und effektiver zu begegnen oder zumindest zu begrenzen und Wiederholungen vorzubeugen.
  • Regionale Sozialraumorientierung. Unterstützung der Positive und stärkende Gemeinschaft über gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen.

Als Initiator für neue Kinderschutzwege stehen wir gemeinsam mit unseren Familien, Eltern, Kindern und Ratsuchenden in einem Entwicklungs- und Lernprozess. Dabei gilt  es den jeweils neuen Erscheinungsformen von innerfamiliären und außerfamiliären Konflikten, Bedrohungen, Gewalt und Kindeswohlgefährdungen angemessen zu begegnen.

Die geforderten präventiven Maßnahmen zur Verbesserung des Kinderschutzes in Bezug auf interdisziplinäre Vernetzung, Kooperation und Qualifizierung der Fachkräfte im Land werden von STIBB e.V. seit Jahren realisiert und im Prozess stets weiterentwickelt und differenziert (http://www.stibbev.de/).

Annelie Dunand, STIBB e.V.