Unsere Angebote für SchülerInnen:

  • Trainings zum Selbstschutz, Umgang mit Fremdem und Hilfeholen (z.B. sicherer Schulweg)
  • Trainings zu Grenzwahrnehmung und Grenzsetzung
  • Trainings zu kompetentem Konfliktverhalten und Konfliktlösungsstrategien
  • Förderung der sozialen Kompetenz – Teamarbeit erleben und gemeinsam mehr erreichen
  • Umgang mit Mobbing und Macht-Ohnmacht-Spielen in Gruppen
  • Prävention vor Chat-Gefahren, Cybermobbing und Handygewalt
  • Prävention zum Thema sexualisierte Übergriffe, Gewalt und sexueller Missbrauch
  • Beteiligung an Projekten und Projekttagen

Ein besonderes Angebot für SchülerInnen (ab Klassenstufe 4) ist unsere Streitschlichterausbildung, die – je nach Bedarf – in Form eines Projektes oder als AG bzw. Neigungsgruppe angeboten werden kann.

Kinderschutz- und Anti-Gewalt-Experten in den Schulen

Ein zentrales Anliegen. Stibb arbeitet zu folgenden Themen:

  • Gewalt an Schulen
  • Gewaltprävention
  • Gewalt unter Kindern und Jugendlichen
  • Schutz vor Mobbing, Cybermobbing, Dissen, Handyslapping
  • Gewalt gegen Kinder
  • Sexueller Missbrauch an Kindern
  • Sicher vor Gefährdungen auf dem Schulweg
  • Fachberatung und Kooperation zwischen STIBB und Schule
  • Hilfen für Schule, Lehrer, Schüler und Eltern

Über neun Jahre wurde das landesweite Programm  „Gegen Gewalt an Schulen“ im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zusammen mit Schulen im Land Brandenburg erfolgreich realisiert. Um den zunehmenden Gewalt-Eskalationen im Schulkontext wirksam zu begegnen, haben wir bis heute das Präventionsprojekt stets weiterentwickelt und differenziert.

Die in der Gewaltprävention tätigen Fachkräfte des STIBB e.V. können von LehrerInnen und SchülerInnen wie auch von Eltern angefragt und zur weiteren Planung kontaktiert werden. Im Rahmen unserer Prävention werden sowohl Themen der Gewalt von Kindern und Jugendlichen, als auch der Gewalt an Kindern bearbeitet. Wo es sinnvoll und gewünscht ist, knüpfen wir auch über den Rahmen der Schule hinaus in Abstimmung mit den Beteiligten Kontakte zu Beratungsstellen, Jugendämtern, der Polizei und Justiz. Unsere schulpräventive Arbeit ist stets an den Bedürfnissen und Interessen des Kindes und seines Lebensumfeldes orientiert, damit die Effekte aus der Präventionsarbeit gefestigt und ausgebaut werden können.

Gewaltprävention: Mehr-Ebenen-Ansatz

In unserer gewaltpräventiven Arbeit an und mit den Schulen bieten wir nach Möglichkeit immer auf mehreren Ebenen gleichzeitig Hilfe an:

  • Klassen- und Gruppen-Trainings
  • Lehrerfortbildungen und Lehrerberatungen
  • Schulcoachings gegen Gewalt
  • Unterstützung für gezielte Projekte und Projektwochen
  • Elterngespräche, Elternabende und -vorträge
  • Elternpartizipation in Präventionsprojekten

Gewaltprävention: Was wir allen Beteiligten anbieten

  • Wir arbeiten problem-, situations- und kontextbezogen und mit jeweils ausgewählten Methoden. Je nach Gewalterscheinung und -dynamik bieten wir verschiedene Trainingsformen an
  • Wir orientieren auf Fairness und sozialen Kompetenzerwerb im Sinne einer partnerschaftlichen „Stark-Stark“-Lösung anstelle eines Macht-Ohnmacht-Modells.

Wir trainieren im Besonderen:

  • Grenzwahrnehmung, Grenzsetzung und Respekt
  • Verlassen der Opfer-Rolle und Vermeiden der Täter-Rolle
  • Statt einer Entmachtung zu schweigenden Dritten – aktive Zivilcourage
  • Erkennen und effektives Begrenzen von Macht-Ohnmacht-Spielen und Dynamiken wie Mobbing, Bullying, Handy-Gewalt und sexualisierten Gewaltformen, auch unter Einbeziehung der Neuen Medien (z.B. Cyber-Mobbing, Chatgefahren)
  • Ausbildung von „Null-Toleranz“ gegenüber jedem absichtlich schädigenden Verhalten
  • Sicherheitsorientierung und kompetentes Hilfe-Suchen
  • Deeskalations-Strategien und gewaltfreie Kommunikation
  • Streitschlichtung und Mediation
  • vielfältige Methoden des sozialen Kompetenztrainings und der gewaltfreien Kommunikation
  • Arbeit mit Ressourcen- und Lösungsorientierung
  • Wir klären weitergehende Hilfsbedarfe und vermitteln Angebote für Aggressoren („Ausraster“, „Machtspieler“) und Gewalt-Betroffene („Opfer“).
  • Wir haben Erfahrung mit allen Schultypen und -stufen (inkl. Vorschule, Förderschulen, Schulen für Behinderte).
  • Wir haben Kenntnisse im Umgang mit Hochbegabten-Problemen.
  • Wir orientieren uns an dem jeweiligen Bedarf und unterstützen auch bei neuen Themen der Gewaltprävention (z.B. Internet-, Handy- oder Cliquengewalt).
  • Auch hierzu bieten wir Eltern und Fachkräften umgehend Information,  Fortbildung oder sonstige Unterstützung.

Unsere Angebote für Eltern:

  • Beteiligung an Elternabenden zu einzelnen Themen
  • Begleitung von Elterninitiativen und Elterngruppen
  • Informationsveranstaltungen und Workshops zu verschiedenen Fachthemen zu Gewalt und sexuellem Missbrauch an und unter Kindern, z.B.:
    • Mobbing und Machtspiele unter Kindern
    • Gewaltgefährdungen von Kindern und Jugendlichen beim Umgang mit den neuen Medien
    • Kompetente Konfliktbearbeitung
    • Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt

Finanzierung:

Die Weiterbildung für die Lehrkräfte kann über das Schulamt beantragt und finanziert werden. Umfangreiche Präventionsangebote für Schulen können auch über diese im Zusammenhang mit Kooperationsverträgen, Fördervereinen oder kommunalen Mittel mit gefördert werden. Die Unterstützung der Fachkräfte bei Fragen zum Kinderschutz und zur Gewaltprävention ist kostenfrei. Insgesamt empfhehlen wir für die einzelnen Präventiosnmaßnahmen eine konkrete Absprache mit uns.