Offene Kinder- und Jugendarbeit bietet die Chance, soziale und kommunikative Kompetenzen zu erwerben und das Selbstvertrauen zu stärken. Kinder sollen die plurale Gesellschaft nicht als Orientierungslosigkeit erleben. Demokratische Prozesse werden in der offenen Kinder- und Jugendarbeit erlebbar und nachvollziehbar gestaltet. Lernen am Modell und Begleiten beim Ausprobieren des eigenen Weges sind Grundsätze unserer Arbeit.

Die sozialen Problemlagen und die räumliche, soziale und, leider auch häufig, familiäre Nähe zu Gewalt- und Missbrauchsstrukturen erfordern einen hohen präventiven Schutz der Kinder. Wir wollen sie befähigen, sich und andere vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. Dazu gehört, dass wir u.a. sie für diese Themen altersgerecht sensibilisieren und aufklären (§14 KJHG, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz).

Grundsätzlich ist es uns wichtig, dass Kinder für das eigene Wohl sensibilisiert werden und die Möglichkeit erhalten, für sich und ihr Umfeld Hilfe zu holen, wenn sie dieser bedürfen.

Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Wahrnehmung von Gefühlen und Befindlichkeiten geschult werden, sind sie auch in der Lage Probleme wie Gefährdungen zu erkennen und diese bei den zuständigen Erwachsenen zu benennen. In diesem Sinne kann das heute geforderte Frühwarnsystem bereits im Grundschulalter gelernt und trainiert werden.

Oftmals fordern sozialen Problemlagen und die räumliche und soziale Nähe zu Gewaltstrukturen einen hohen präventiven Schutz der Kinder. Wir wollen sie befähigen, sich und andere vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. Dazu gehören auch altersgerechte themenspezifische Gesprächs- und Gruppenangebote sowie Trainings für die Kinder und Jungendliche.

Grundsätzlich ist es uns wichtig, dass Kinder für das eigene Wohl sensibilisiert werden und die Möglichkeit erhalten, für sich und ihr Umfeld Hilfe zu holen, wenn sie dieser bedürfen.

Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Wahrnehmung von Gefühlen und Befindlichkeiten geschult werden, sind sie auch in der Lage Probleme wie Gefährdungen zu erkennen und diese bei den zuständigen Erwachsenen zu benennen. In diesem Sinne kann das heute geforderte Frühwarnsystem bereits im Grundschulalter gelernt und trainiert werden.

In unserer offenen Kinder- und Jugendarbeit steht das Kind bzw. der Jugendliche als eigenständige Persönlichkeit im Vordergrund. Seine Bedürfnisse und seine Interessen können durch erlebbare Akzeptanz, Beachtung und Stärkung erheblich gefördert werden.

Die Kinder können in unseren geschützten Orten im Beratungs- und Hilfezentrum in Kleinmachnow und im Kindertreff in Potsdam Ansprechpartner finden, die sie unterstützen Selbstvertrauen zu erwerben und ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln.

Mit unseren Angeboten wollen wir:

  • Miteinander Spaß, Geselligkeit und Gemeinschaft erleben
  • Kinder in ihrer Entwicklung fördern
  • Kinder befähigen, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen
  • Kinder in schwierigen Lebenslagen unterstützen
  • Die Rechte der Kinder stärken
  • Schulprobleme bearbeiten
  • Familien in der Erziehung ihrer Kinder unterstützen.

Über die Angebote entwickeln sich Kontakte und Beziehungen zwischen den Kindern, die von den Mitarbeitern aktiv gefördert werden. In ungezwungener Form können Alltagserlebnisse und -probleme ausgetauscht, sowie niederschwellige Beratung durch die Betreuer angeboten und von den Kindern wahrgenommen werden. Der wichtigste Faktor in der sozialen Arbeit ist die intensive Beziehungsarbeit. Das Erlebnis, dass Erwachsene Kinder ernst nehmen und ihnen eine verlässliche und fürsorgliche Beziehung anbieten, ist für die Jungen und Mädchen besonders wichtig.

Durch geschlechterdifferenzierte Angebote soll den Jungen und Mädchen die Chance zur positiven Selbsterfahrung und zum Austausch mit anderen in einem geschützten Rahmen gegeben werden. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder beim Finden und Ausgestalten ihrer eigenen geschlechtlichen Identität zu unterstützen. Geschlechtsspezifische Arbeit in einer offenen Kinderarbeit muss den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand der Kinder gerecht werden.

Neben den offenen Angeboten gibt es feste und variable sozialpädagogisch orientierte Projektangebote. Zum altbewährten Turnen und Tanzen etablieren sich neue Projekte wie, Akrobatik, Reiten, Theater und Fahrraderlebniswerkstatt. Besondere Angebote sind die Ferienprogramme mit Tagesausflügen in die Stadt, nach Berlin und ins Umland sowie die jährlich stattfindende fünftägige Ferienreise.

Mit der Projektarbeit wollen wir:

  • Möglichkeiten des sozialen Lernens in einem geschützten Rahmen bieten
  • Fertigkeiten und Fähigkeiten unterstützen und entwickeln
  • Gruppenprozesse und die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit Konflikten aktivieren
  • die eigene kulturelle und historische Identität entdecken und fördern
  • Wünsche, Bedürfnisse, Entwicklungsaufgaben der Kinder ernstnehmen und ihnen nachgehen
  • Je nach Gruppengröße, Zusammensetzung, Anliegen und Inhalt des Projektes werden die Angebote von einer/m oder zwei Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen durchgeführt.

Wir geben den Kindern im Rahmen einer niederschwelligen Einzelberatung die Möglichkeit, wahrgenommene Konflikte direkt und unmittelbar anzusprechen. Das bedeutet, dass die MitarbeitInnen aktiv auf die Kinder zugehen und nicht warten, bis ein Kind ausreichend Mut gefunden hat sich zu äußern oder der Druck so hoch ist, dass, dass es die last nicht mehr alleine tragen kann. Auf diese Weise können bei vielen Kindern eine Symptomentwicklung begrenzt oder gar verhindert werden.