Unsere überregionale Multiplikatoren- und Qualifizierungsarbeit für Fachkräfte wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt.

Die Kooperation- und Vernetzungs- arbeit des STIBB e.V. begann 1991 mit Fortbildungen und Fachberatungen für die Brandenburger Kolleginnen und Kollegen der Jugendhilfe. 1992 gründeten wir gemeinsam mit den Brandenburger Fachkräften den ersten überregionalen Arbeitskreis Kinderschutz, der bis heute besteht. Seit Beginn ist er multidisziplinär sowohl bei den Referenten als auch bei den Teilnehmern ausgerichtet. An diesem Arbeitskreis waren inzwischen über 500 Teilnehmer aus der Jugendhilfe, der Bildung, der Justiz, der Polizei, der Medizin, der Verwaltung und Politik aus Brandenburg und anderen Bundesländern beteiligt.

Mit diesem Arbeitskreis, der zwischen zwei bis vier Mal im Jahr in der Fortbildungsstelle des Landes Brandenburg – SFBB – tagt, ist es uns gelungen Brücken zwischen den am Kinderschutz sich beteiligten verschiedenen Professionen und Institutionen zu schlagen und frühzeitig für eine engere Verständigung und Vernetzung zu sorgen. Genauere Informationen können über unsere Beratungsstelle in Kleinmachnow telefonisch oder auch persönlich eingeholt werden.

Die Struktur unseres Überregionalen Arbeitskreises Kinderschutz ist zum einen auf die aktuellen Fragestellungen im Kontext des Kinderschutzes ausgerichtet und zum anderen auf die Verbesserung einer gegenseitigen Verständigung mit den verschiedenen Berufsgruppen. Die inhaltliche Arbeit bestimmt der jeweilige Fachreferent, der sowohl von seinem Arbeitsgebiet und seinen Erkenntnissen berichtet als auch für Fragen der Arbeitskreisteilnehmer zur Verfügung steht. Auf diese Weise können Schwellenängste und gegenseitige Vorbehalte im professionellen Raum abgebaut und eine bessere Verständigung erzielt werden Im Rahmen der aktiven Beteiligung der Arbeitskreisteilnehmer bringen sie auch selbst Themen aus ihrem Arbeitsfeld mit ein für die ansonsten kein Fortbildungsangebot besteht.

Unsere Wanderausstellung „Un-heimliche Macht – Gegen sexuelle Gewalt an Kindern“ wird von den regionalen Arbeitskreisen zum Kinderschutz angefordert, sie kann diese bei ihrer Vernetzungsarbeit erheblich unterstützen und die Kooperation vor Ort stärken.

Auch die ländlichen Regionen haben inzwischen von der mit Schule und Öffentlichkeit vernetzten Prävention profitieren können. Dieser besondere Präventionsansatz entstand im Kontext jahrelanger multiprofessioneller Beratungsarbeit und orientierte sich am Bedarf.

Arbeitskreis Kinderschutz

Wir gründeten 1992 gemeinsam mit den Brandenburger Fachkräften den ersten überregionalen Arbeitskreis Kinderschutz, der bis heute besteht. Seit Beginn ist er multidisziplinär sowohl bei den Referenten als auch bei den Teilnehmern ausgerichtet. An diesem Arbeitskreis waren inzwischen über 500 Teilnehmer aus der Jugendhilfe, der Bildung, der Justiz, der Polizei, der Medizin, der Verwaltung und Politik aus Brandenburg und anderen Bundesländern beteiligt.

Mit diesem Arbeitskreis, der zwischen zwei bis vier Mal im Jahr in der Fortbildungsstelle des Landes Brandenburg – SFBB – tagt, ist es uns gelungen Brücken zwischen den am Kinderschutz sich beteiligten verschiedenen Professionen und Institutionen zu schlagen und frühzeitig für eine engere Verständigung und Vernetzung zu sorgen. Genauere Informationen können über unsere Beratungsstelle in Kleinmachnow telefonisch oder auch persönlich eingeholt werden.

Die Struktur unseres Überregionalen Arbeitskreises Kinderschutz ist zum einen auf die aktuellen Fragestellungen im Kontext des Kinderschutzes ausgerichtet und zum anderen auf die Verbesserung einer gegenseitigen Verständigung mit den verschiedenen Berufsgruppen. Die inhaltliche Arbeit bestimmt der jeweilige Fachreferent, der sowohl von seinem Arbeitsgebiet und seinen Erkenntnissen berichtet als auch für Fragen der Arbeitskreisteilnehmer zur Verfügung steht. Auf diese Weise können Schwellenängste und gegenseitige Vorbehalte im professionellen Raum abgebaut und eine bessere Verständigung erzielt werden. Im Rahmen der aktiven Beteiligung der Arbeitskreisteilnehmer können sie auch selbst Themen aus ihrem Arbeitsfeld miteinbringen für die ansonsten kein Fortbildungsangebot besteht.

Die nächsten Arbeitskreise: 

28.08.2019: „Wie kann Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in Institutionen gelingen – ein Diskurs am Beispiel der Odenwaldschule“

– Referent: Prof. Dr. Heiner Keupp

27.11.2019: „Unterstützung von Betroffenen organisierter und ritueller Gewalt“

Sexualisierte Gewalt hat viele Gesichter. So kann z.B. innerfamiliäre sexualisierte Gewalt auch einen Hintergrund organisierter Gewalt haben: mehrere Täter*innen, Taten werden gefilmt, Kinder angeboten. Manchmal gibt es eine weitere Dimension: gezielte kommerzielle sexuelle Ausbeutung und rituelle Gewalt. Eine häufige Folge ist Dissoziation bzw. die Ausbildung einer dissoziativen Identitätsstruktur (klinisch: Dissoziative Identitätsstörung, DIS) bei den betroffenen Kindern.

Nach einer Einführung in die Themen Trauma und Dissoziation, organisierte und rituelle Gewalt stehen folgende Fragen im Zentrum: Was sind Anzeichen für Dissoziation/DIS? Was ist bei der Unterstützung von Menschen mit einem Hintergrund organisierter und ritueller Gewalt zu beachten? Welche Herausforderungen stellen sich im Kinderschutz und bei der Strafverfolgung?

– Referentin: Claudia Igney (Vielfalt e.V.)

 

Themen der letzten Arbeitskreise:

20.03.2019:

„Grenzüberschreitender Kinderschutz – eine fallspezifische Vorstellung der Arbeit von „zank“  (internationaler Sozialdienst – ISD) unter Einbeziehung von Themen, wie: Kinderhandel in Deutschland, grenzüberschreitender Einzelfallarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie Kindschaftskonflikte über die deutschen Grenzen hinaus“

– Referentinnen: Martina Döcker und Nadja Wilken

15.05.2019: „Traumasensibler Umgang im Kinderschutz“

Frau Boger referiert zu Traumagrundlagen aus der Psychotraumatologie und Neurophysiologie, gibt einen Einblick in die Polyvagal-Theorie, informiert über Akuttrauma – Vorgehensweisen und stellt Symptomatiken als traumakompensatorisches Schema (Prinzip des guten Grundes) dar.  Sie gibt einen Einblick, wie ein traumasensibler Umgang und eine Stabilisierung bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen aussehen kann.

– Referentin: Katrin Boger